COH-FiT-Studie – vorläufige Ergebnisse

COH-FiT-Studie – vorläufige Ergebnisse

Weltweite Studie zu den psychischen Folgen von CoVid
Start am 26. April 2020 in Griechenland mit der ersten Zusage der Ethik-Kommission
Ca. 200 wissenschaftliche Mitarbeitende, die meisten auf pro bono-Basis, Befragung in 30 Sprachen,
bisher 150`133 Teilnehmende in 155 Ländern auf allen Kontinenten.

Die Teilnehmenden berichten von mehr Wut, Ärger und Einsamkeit als vor der Pandemie.
Der WHO-Well-being-Score ist weltweit dramatisch von bisher 78 auf derzeit 60 abgefallen (Skala von 0 – 100), was auf eine deutliche Beeinträchtigung von Lebensqualität hinweist, und eine deutliche Zunahme von seelischen und körperlichen Erkrankungen erwarten lässt..

In der CH haben bisher ca. 5`000 Menschen an der Befragung teilgenommen; überrepräsentiert sind v.a. Frauen in Gesundheitsberufen. Hingegen sind Männer deutlich unterrepräsentiert. Daher die dringende Bitte an alle Söhne, Väter und Grossväter mit den anderen männlichen Familienmitgliedern den Fragebogen auszufüllen. Das dauert ca. 20 – 30 Minuten, und könnte ein schöner Einstieg sein, mit anderen zu sinnieren, was Ihnen Freude macht, und von was Sie in Zukunft mehr (machen) möchten.
https://www.coh-fit.com/?lang=de

Was machen die Menschen, um die pandemiebedingten Einschränkungen zu meistern?
1. Das Wichtigste ist körperliche Bewegung.
Deshalb sollten Spiel- und Sportplätze geöffnet werden !!!
2. Internet – zur Ablenkung und zur Information
3. Strukturgebendes wie gemeinsame Mahlzeiten, Hobbies, Arbeit, …

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Social Distancing den Menschen schadet und zu einer gesundheitlichen Abwärtsspirale führt. Social connecting ist für Wohlbefinden und Lebensqualität sehr viel wichtiger als bisher angenommen.

Vortrag von Prof. Dr. Correll, Charité Berlin, PUK Zürich, 4.6.2021

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