Reanimation der Arbeitsmotivation

Es ist so weit: mein eBook ist jetzt in einer Neuauflage erschienen: überarbeitet, erweitert und mit zauberhaften Zeichnungen von Heidi Mumenthaler – für alle, die einfache und schnell umsetzbare Anregungen suchen für schwierigen Personalsituationen … und für die, die den Erfolg anhand harter Zahlen überprüfen möchten.
– Wenn Sie unsicher sind, wie Sie eine Mitarbeiterin, einen Kollegen einschätzen sollen, gibt es Checklisten mit Verhaltenskriterien für psychische Gesundheit und gelbe Karten für Hinweise auf beginnende psychische Erkrankungen – lange bevor die institutionellen Instrumente wie IV-Früherfassung oder BEM berufliches Eingliederungsmanagement greifen.
– Für den nächsten Schritt, klärende Gespräche, finden Sie Fragen zur Vorbereitungen von solch schwierigen Gesprächen sowie Formulierungsvorschläge für den Gesprächsanfang, zur Situationsklärung und für abschliessende Zielvereinbarungen.
– Zwei Beispiele zum Schluss aus zwei Branchen mit besonders hohen Absenzen – Erziehung und Pflege, zeigen, wie sich die soft factors der guten Gesprächsführung und unterstützender Organisationskultur in harten Facts = weniger Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall, günstigere KTG-Prämien und weniger IV- und PK-Neurenten – niederschlagen.

Reanimation der Arbeitsmotivation

Nun wünsche ich Ihnen, dass Sie genau das finden, was Sie gesucht haben und freue mich über Rückmeldungen!

Ihre Hildegard Nibel

Schonendes Auflösen von Stressfolgestörungen mit TRE

In den letzten Jahren wurden zunehmend die Grenzen der „Talking Cures“ deutlich, insbesondere bei Stressverarbeitungsstörungen. Deshalb wurden in den letzten 30 Jahren viele Therapie-methoden entwickelt, die die körperlichen Erfahrungen systematisch in den therapeutischen Prozess einbeziehen, um somit schneller und nachhaltiger Verbesserungen im Befinden zu erreichen. Eines dieser neuen Verfahren sind die TRE Trauma and tension Releasing Exercises: Sie basieren auf dem natürlichen menschlichen Reflex, sich bei Gefahr und Bedrohung in die Fötus-Position zu begeben („fetal response“) und nach Ende der Gefahr diese Anspannung wieder aufzulösen und durch Muskelzittern abzuschütteln. – Mit unseren Befragungen können wir zeigen, dass diese Traumafolgen nicht unspezifisch den subjektiven Gesundheitszustand beein-trächtigen, sondern sehr spezifisch bestimmte Körperteile und Funktionen betreffen, insbesondere Knie und Füße, Herz, Magen (Verdauung), Kopfschmerzen, Schlaf und chronische Müdigkeit. Die Anwendung der TRE führen zur Verminderung dieser Beschwerden, sowohl bei den befragten TraumatherapeutInnen im deutschsprachigen Raum als auch bei Soldaten im Kriegsgebiet in der Ostukraine. Die Daten sind konsistent mit den Vorhersagen, die die Polyvagaltheorie von Stephen Porges (2011, 2017) oder die Defense Cascade von Kozlowska et al. (2015) machen.
Kapitel 12, S. 169-183, in Jutta Heller (Ed.): Resilienz für die VUCA-Welt.
https://www.springer.com/us/book/9783658210434

Angst einfach abschütteln?

Zum Nachhören und Nachlesen des Beitrags von Karolin Knappe vom Donnerstag, 27. September, im Deutschlandradio Kultur von 19:05 – 19:30 Uhr

https://www.deutschlandfunkkultur.de/tre-gegen-angst-und-stress-koerperuebungen-fuer.976.de.html?dram:article_id=429225

Für die, die es ganz genau wissen wollen
https://www.researchgate.net/publication/326717868_Body-focused_Coaching_for_release_of_chronic_stress_reactions

oder in Jutta Heller (Ed.):
Resilienz für die VUCA-Welt
https://www.springer.com/de/book/9783658210434?wt_mc=Internal.Event.1.SEM.ChapterAuthorCongrat
Körperorientiertes Coaching für resourcenschonendes Auflösen chronischer Stressreaktionen.

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